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Groschrift und Grodruck am Computer

Interessantes fr sehbehinderte ComputerbenutzerInnen und SehbehindertenpdagogInnen

Ulrich Zeun, Dortmund
Teil I: Windows-Bildschirm angepat fr Sehbehinderte - kein Geld zum Fenster hinausgeworfen!

Die sehr populr gewordenen Benutzeroberflche WINDOWS hat ohne Zweifel nicht nur den Nachteil, da sie fr BrailleleserInnen ber eine Braillezeile noch nicht zugnglich ist, sondern auch da sie fr sehbehinderte BenutzerInnen einige visuellen Erschwernisse aufweist. So sind die bildlich dargestellten Funktionssymbole sehr klein und damit schlecht erkennbar; die Zeichen der Menbeschriftung haben darberhinaus oft nur eine schlechte Treppchenstruktur. Die als Vorteil herausgestellten hohen Monitorauflsungen (bis zu 1024 x 800 Pixel) verkleinern ebenfalls noch die Zeichen und sind daher fr Sehbehinderte nicht unbedingt empfehlenswert. Ein groer, weiterer Nachteil ist die Unbersichtlichkeit, wenn sehr viele Symbole und Fenster auf dem Bildschirm dargestellt sind. Dabei wird es vor allem schwierig den recht "mageren" Positionszeiger (Mauszeiger) zu finden. Dieser ist nur mit einer dnnen Linie umrandet und hebt sich kaum von dem Hintergrund ab. Die Hintergrundfarbe ist zudem meist wei, beige oder hell und bietet oft keinen guten Kontrast oder fhrt zu Blendung.
	Aber trotzdem, gerade Windows bietet einige Einstellungs-Mglichkeiten fr Sehbehinderte, die unter DOS-Anwendungen nicht immer zu finden sind. Die Frage, ob Windows nun auch fr Sehbehinderte geeignet sei, beantworte ich immer mit "ja". Und so wie es gut sehende Computerbenutzer gibt, die Windows mgen oder nicht, gibt es eben auch Sehbehinderte, die damit zurechtkommen knnen oder nicht.
	Die folgenden Mglichkeiten sowie von mir zusammengetragenen und ausprobierten Hilfsprogramme unter Windows sollte jedeR am besten ausprobieren, um direkt die Wirkung zu sehen.

1. Bild-/Schriftvergrerung

Ansichtmodi in den Anwendungsprogrammen

Vergrerungen des Gesamtbildes kann man mitllerweile mit verschiedenen Grobilddarstellungsprogrammen erreichen (s. a. Zeun 1992). Einfacher ist jedoch ein "Vergrert"-Anzeigemodus (meistens im Men "Anzeige") des Bildschirminhalts (Text oder Grafik) wie er bei WinWord, Ami-Professional oder CorelDraw, Designer, Paintbrush, Harvard-Graphics fr Windows besteht. Grafiksoftware unter DOS weist meistens auch schon einen Vergrerungsmodus zum genaueren Bearbeiten von Zeichnungen und Betrachten des Layouts auf. Teilweise ist eine Vergrerung in mehreren Stufen mglich, vor allem bei Grafikprogrammen.)


Windows-interne Systemschrift

Darberhinaus lt sich im der "Hauptgruppe" im Programm "Datei-Manager" unter dem Men "Optionen"/"Schriftart" sowohl die Schriftart als auch Schriftgre ber Auswahlmens einstellen. Dies hat Auswirkungen auch auf die Schrift-Darstellung im Unterprogramm "Druckmanager" und "Objektmanager".
	Dadurch ndert sich aber noch nicht die Schritgre der anderen Programmmens. Dies ist mit der Freeware) "Sysfont" mglich. Nach Aufruf des Sysfont-Programms kann unter den installierten Windowsschriften eine ausgesucht und die gewnschte Darstellungsgre zugewiesen werden. Anschlieend wird eine neue Systemschrift generiert, die beim nchsten Starten von Windows fr die Mens benutzt wird. Die Menleisten der bernderbaen Fenster passen sich automatisch an. Einige unvernderliche Fenster oder Dislogboxen knnen dann allerdings ber den Bildschirmbereich hinausreichen, so da u.U. Informationen verlorengehen, da der "Ausschnitt nicht zu rollen ist.
	Die gleiche Mglichkeit bietet die Auswahl eines greren Systemfonts bei bestimmten Grafikkarten (z.B. Diamond Speedstar.))

Icon-Beschriftung

Die Beschriftung der Windows-Icons lt sich in der sog. "WIN.INI", einer Systemeinstellungsdatei fr Windows, eigenen Wnschen anpassen.
	Dafr mu man mit einem Schreibprogramm (z.B. dem DOS-Editor oder dem bei Windows beigefgten SysEditor) die WIN.INI-Datei laden (vorher am besten eine Sicherungskopie der Datei anlegen). Unter dem Eintragungsabschnitt mit der berschrift "[desktop]" lassen sich folgende Vernderungen vornehmen:
a) ndern der am Bildschirm angezeigten Schriftart. Bei der Zeile (wenn noch nicht vorhanden eingeben) "IconTitleFaceName=???" gibt man nun die gewnschte Schriftart fr die hier dargestellten Fragezeichen ein. Fr Sehbehinderte ist eine serifenlose Schrift, wie die unter Windows 3.1 enthaltene Schrift "Arial" geeignet. Zur Verfgung stehende Schriften sind in der gleichen Datei weiter unten unter dem Eintrag "[fonts]" zu finden. Der entsprechende Name steht dort ebenfalls hinter einem Gleichheitszeichen.
b) ndern des Schriftschnittes bzw. -attributs. Gleichermaen lt sich unter "[desktop]" in der Zeile "IconTitleStyle=???" die Darstellungsart der Schrift ndern. Z.B. kann hier eine "1" fr "fett" eingegeben werden, was ebenfalls fr Sehbehinderte wahrnehmungsgnstiger, da kontrastreicher zum Hintergrund, sein kann.
c) ndern der Schriftgre. In der Folgezeile "IconTitleSize=???" kann eine Zahl eingegeben werden, die die Punktgre der dargestellten Schrift angibt, z.B. '12' oder '14' (wird meistens ausreichen).

Eintragungsbeispiel in der WIN.INI unter der Bezeichnung [desktop]:
[Desktop]
Pattern=(Kein)
GridGranularity=0
IconSpacing=86
IconVerticalSpacing=68
IconTitleWrap=2
TileWallPaper=1
IconTitleFaceName=Arial
IconTitleSize=12
IconTitleStyle=1
wallpaper=(Kein)

Nach den nderungen kann die WIN.INI-Datei wieder gespeichert werden, dabei mu diese aber unbedingt im ASCII-Format verbleiben bzw. gespeichert werden. Die nderungen zeigen sich erst bei erneuten Start von Windows.
	Durch die grere Schrift wird es u.U. notwendig unter der Programmgruppe "Sytemsteuerung" das Programm "Desktop" auszuwhlen, um den Symbolabstand zu vergrern (s. a. Beispiel oben: "IconSpacing") - ausprobieren! Auch die Beschriftung der Icons (Symbole) kann nun zu lang werden und sich gegeseitig berschneiden. Daher sollte unter der Desktop-Dialogbox die Zeilenumbruch-Funktion "Beschriftung umbrechen" aktiviert werden. Bei langen Icon-Beschriftungen, wie "Texterkennungsprogramm", bei denen kein Leerzeichen vorkommt, wo ansonsten automatisch eine neue Zeilen beschrieben wrde, kann der Name unter dem ersten Programm-Manager-Menpunkt "Datei" und dann "Eigenschaften" in dem Eintragungsfeld "Beschreibung" umbenannt werden: z.B. "Texterkennungs- programm" (mit Trennstrich und Leerzeichen fr den Umbruch). Dafr mu vorher per Tastatur oder Maus das Programm-Icon ausgewhlt worden sein (invertierte Anzeige).


Rahmenbreite 

Die Breite der evtl zu schmalen Fensterrahmen unter Windows lassen sich im Men "Desktop" in der Programmgruppe "Systemsteuerung" (unter "Hauptgruppe") pixelweise verndern. Dazu kann unter dem Menpunkt "Rahmenbreite" (im Kasten "Ausrichtungsgitter") der Wert hher oder niedriger gesetzt werden.


Software-Zoom

Desweiteren oder zustzlich lassen sich mit kleinen Hilfsprogrammen (z.B. "Lens", "Zoomin") ein ausgewhlter Bildschirmausschnitt in verschiedenen Stufen vergrern. Dabei wird aus dem Programmfenster von "Zoomin" mit der Maus bei gedrckter linker Maustaste ein Rahmen ber den Bildschirmbereich geschoben, der vergrert dargestellt werden soll. Dieser erscheint dann im Zoomin-Fenster, dessen Fenstergre auch nderbar ist Der aktuelle Bereich um den Maus-Pfeil wird in einem zustzlichen vernderbaren Fenster vergrert dargestellt. Der Cursor selbst wird allerdings nicht wiedergegeben. )

Hardware-Zoom

Mit bestimmten Grafikkarten (z.B. MiroCrystal) lassen sich nicht nur die Bildauflsungen und Anzahl der darstellbaren Farben variieren, sondern auch eine Vergrerungslupe aufrufen.

Schrift im DOS-Fenster unter Windows

Arbeitet man in einem DOS-Fenster unter Windows, kann ber den linken oberen Men-Knopf unter dem Punkt "Schriftart" die Pixelmatrix der Zeichen eingestellt werden, z.B. 10x18 Pixel, so da eine Vergrerung erreicht wird. Man erhlt dann aber wiederum einen Grobildausschnitt der ggf. gerollt werden mu.


2. Anpassung und Vergrerung der Zeigemarken, des Cursors

Eine Vergrerung nur des Mauszeigers bewirkt das Freeware-Programm "Bigcursor", das ein nicht-sehbehinderter Windowsbenutzer geschrieben hat, da bereits er Schwierigkeiten mit den oben beschriebenen Verhltnissen hatte. Bigcursor verdoppelt die Gre des Mauspfeils (leider nicht der anderen Windows-Cursor) und fllt ihn Schwarz aus, so da er erheblich besser auf dem Bildschirm sichtbar wird. 
	Das Programm "Metacrsr" ermglicht ebenfalls die Auswahl verschiedener Mauspfeile, z.B. vergrert und/oder invers oder schmal aber gro sowie blinkend. Darberhinaus kann man fr den Mauspfeil 16 verschiedne Farben auswhlen. Dies kann zum besseren Erkennen und Wiederfinden vorteilhaft sein, da selbst der schwarze Pfeil unter den vielen anderen schwarzen Bildschirminformationen (Schrift, Buttons etc.) nicht mehr sofort erkannt wird.

Anpassungen der verschiedenen Cursorformen unter Windows an eigene Bedrfnisse ist mit dem Programm "Change Cursor" mglich. Verndern lt sich der Zeigepfeil, der I-Balken (bei Textverarbeitungsprogrammen) und die "Eieruhr" (Wartesymbol). Es lassen sich vorgegebene oder eigene neue Cursorformen fr diese zeichnen, ggf. per Neuzeichnen auch vergrern. Invers-gezeichnete Cursorpixel fhren dazu, da auf jedem farbigen Feld etwas gesehen wird, da die Farben komplementr invertiert werden. Auch die kleinen Doppelpfeile zum Verndern der Rahmengre lassen sich vergrern. Das Ganze kann als Standard-Cursor-Set aufgerufen werden.
	hnliches ist mit den verschiedenen vorgefertigten Cursorn des Programms "Cursor & Carets" erreichbar. Unter Umstnden lt sich der blinkende Strich als Schreibpositionsmarke (Caret) in einigen Editoren farblich und zu einem Balken verndern.
	Die Programme lassen sich beim Aufruf von Windows direkt starten, wenn man sie z.B. per Hand in der WIN.INI-Datei eintrgt. Teilweise installieren sich die Programme ber den Aufruf eines Programm-Menpunktes auch selbst.

Hier die Eintragung in der Startdatei WIN.INI unter [windows]:
[windows]load=d:\windows\util\bigcursor	BigCursor wird gestartetund/oder andere Programme...MouseTrail=5	Anzahl der Nachziehbilder	des Mauspfeils

Komfortabler kann man unter Windows 3.1 diese Programme auch in die Programmgruppe AUTOSTART einfgen (Einstellung von "als Symbol" im Menpunkt "Eigenschaften"). ber diese Startdateigruppe werden die Programme beim Beginn von Windows geladen.

Manche Maustreiber (z.B. bei der Microsoft Maus; Logitech) bieten ebenfalls derartige Softwareeinstellungen, wie mittelgroer, doppelt groer und/oder inverser Mauspfeil. Eine Variante dazu ist, da sich bei einer Bewegung der Maus der Mauszeiger vergrert und anschlieend wieder zur Normalgre schrumpft. Eine Lupe um den Mauspfeil gibt es beim Microsoft-Maus-Treiber - er stellt ungefhr ein Icon vergrert dar. Per Hotkey (Schnelltastenkombination) wird der Pfeil in der Bildschirmmitte zentriert, so da er schnell wiederzufinden ist. Bei dem Logitech-Treiber gibt es ein Icon-Feld, in dem sich ein Pfeil dreht, der auf die aktuelle Mauszeigerposition auf dem Bildschirm hinweist. Die gleiche Orientierungsfunktion bietet das kleine Utilityprogramm "Winker", bei dem sich zwei Augen zur Mauszeigerposition hin ausrichten.)
	Wem alle diese Hilfsmittel nicht zur Verfgung stehen, um den Mauspfeil deutlicher werden zu lassen, lt sich bei vielen Grafikkarten auch ein Nachzieheffekt (Schweif) des Mauspfeils definieren, der den Mauspfeil schneller wiederfinden lt. Dafr wird in der "Hauptgruppe" unter "Systemsteuerung" und "Maus" die Option "Mausspur" angeklickt. Ist dies bei einer Grafikeinstellung nicht mglich, steht die Auswahl i.d.R. nicht zur Verfgung. Diese Einstellung und die Anzahl der nachziehenden Schweifbilder lt sich auch per Hand in der WIN.INI unter den Eintragungen [windows] in der Zeile "MouseTrail=???" per Zahl bestimmen (Null ist aus, 7 ist das Maximum) (s. Beispiel oben).

Kontrastverbesserung und Farben

Negativbild

Eine Invertierung von Wei zu Schwarz - aber keiner anderen Farben - stellt das Shareware-Programm ) "Palette" her. Es wird eine Art Negativbild unter Windows erreicht. "Palette" luft nicht mit allen Grafikkarten.

Farbauswahl

Eigene Farben lassen sich in der Programmgruppe "Hauptgruppe" unter "Systemsteuerung" in dem Programm "Farben" vornehmen. Entweder whlt man unter den vorgegebenen eine andere wahrnehmungsgnstigere Farbpalette oder man mischt sich eine eigene Palette zusammen, die dann ganz individuell seinen/ihren Bedrnissen entspricht.

Die Eintragung in der WIN.INI fr die Farbpalette "BVB-Dortmund":)
[colors]
ButtonText=1 1 1
Hilight=1 1 1
Background=255 255 0
AppWorkspace=255 255 181
Window=255 255 255
WindowText=0 0 0
Menu=255 255 255
MenuText=0 0 0
ActiveTitle=0 0 64
InactiveTitle=64 0 0
TitleText=255 255 255
ActiveBorder=0 0 0
InactiveBorder=255 255 255
WindowFrame=0 0 0
Scrollbar=128 255 255
ButtonFace=0 0 0
ButtonShadow=255 255 0
GrayText=128 128 0
InactiveTitleText=255 255 0
HilightText=255 255 0
ButtonHilight=255 128 0
...
[WindowsHelp]
JumpColor=0 0 0
PopUpColor=0 0 0
Das Menfenster "Farben" zur Farbeinstellung unter der Gruppe "Systemsteuerung"
.Z.c:\zeichnen\grafiken\WINFARB.PCX;17,499 cm;9 cm;PCX

Standardmig werden beim Aufruf des Hilfefensters unter Windows die Glossareintragungen in grner Schrift auf weiem Hintergrund angezeigt. Dies ist nicht gut lesbar. Dieser Farbwert lt sich in der WIN.INI-Datei unter dem Punkt [WindowsHelp] ndern, indem man die Zeilen "JumpColor=x y z" und "PopUpColor=x y z" hinzufgt (s. o.). X, y und z stehen hier fr die Rot-, Grn- und Blauwerte der Farbmischung. Werte von Null bis 255 sind mglich - die Eintragung "0 0 0" ergibt z.B. schwarz.




4. Neue Icons (Bildsymbole)

In dem oben genannten Men "Eigenschaften" des Programmmanager Mens "Datei" lt sich auch dem ausgewhlten Programm (Programmname angeklickt) ein neues Symbol dem Programm zuordnen. Dafr wird der Menbalken "anderes Symbol" ausgewhlt und gestartet. In einem Fenster wird dann das aktuelle Symbol sowie ggf. andere zur Verfgung stehende Icons gezeigt. Gefallen diese alle nicht lassen sich in Windows andere Symbolbibliotheken ffnen. Dafr wird wiederum auf den Menbalken "Durchsuchen" geklickt. Nun lassen sich in Auswahlfenstern andere Dateien mit Symbolen laden - im Windows sind dies z.B. "progman.exe" oder "moricons.dll". Einzelne Icons tragen die Dateierweiterung "ICO" (z.B. x.ico bei LP-DOS).
	Iconbibliotheken mit vielen vorgefertigten Symbolen gibt es auf dem Sharewaremarkt.

Fr sehbehinderte Benutzer ist die Mglichkeit ntzlich, sich eigene besser sehbare Symbole zu zeichnen. Dies ermglichen Iconbearbeitungsprogramme, wie Icondraw oder Iconmaster. Da sich die Icons leider nicht grer anzeigen lassen - dies geht nur bei wenigen Windowsanwendungsprogrammen fr die Programmeigenen Symbole -, ist dies eine Mglichkeit prgnante Darstellungen zu haben. Denkbar ist das Zeichnen einfacher einfarbiger Quadrate (die Icons haben einen Formatmatrixstandard von 32 mal 32 Pixeln) mit oder ohne Kennbuchstaben (z.B. ein gelbes "W" auf schwarzem Hintergrund fr "Word"). Mit dem Iconmaster lt sich auch das Programmgruppensymbol des Programm-Managerfensters ndern.)

In einem eigenen Beitrag werden die speziell fr sehbehinderte Computerbenutzer/innen gedachten Hard- und Softwarelsungen zur vergrerten Darstellung von Windows behandelt werden - sie werden vom Autor derzeit noch getestet. Einige von diesen beinhalten Teile der oben genannten Vernderungesfunktionen.

Spezielle Vergrerungssysteme
) Auch fr den Macintosh gibt es Vergrerungsprogramme (inLarge, CloseView, Stepping Out) (s. Engelen, 1989, S. 160)
(m. TASO, Maus, Trackball, Touchpad)
LPDOS 5.2. (2x, 4x, 6x, 12x)
MAGIC DeLuxe 1.32 bietet Zoom-Lupe, Inversbild, inverser Cursor (2x-8x vergr.) keine Farben
ZOOMTEXT PLUS (2-8 fach in Hhe und Breite)
ARGUS 2002/OCR
VISTA (Lupenfenster)
Lunar fr Windows
(Der Beitrag wird mit Informationen zur Grodruckerstellung per Computerdrucker mit oder ohne Windows fortgefhrt!)


Literatur:
Benutzerhandbuch zu Windows 3.1
Zeun, Ulrich: "Mglichkeiten der Grobilddarstellung auf dem Computermonitor"; in: bs, 1/92, S. 9-17

) Gleiche oder hnliche Vergrerungsfunktionen finden sich bei den andren Grafikoberflchen (Macintosh, ATARI, GeoEnsemble, X-Windows u.a.), die ich jedoch nicht testen konnte.
) Freeware bedeutet, da das Programm beliebig weitergegeben werden kann und keine Kaufgebhren anfallen. Die in diesem Beitrag genannten Zusatz-Programme knnen problemlos unter Windows installiert werden. Sie sind gegen Einsendung von drei DOS-formatierten 3,5 oder 5,25-Zoll HD-Diskette beim Verfasser erhltlich: U. Zeun - Universitt Dortmund - FB13 - 44221 Dortmund.
) Ein Zoommodus fr nicht-Windows Grafikbildschirme gibt es auch bei bestimmten VGA-Karten mit ET3000-Chip (s.a. Zeun, 1992)
) Leider verschwindet dieses Vergrerungs-Fenster sobald eine normale Windows-Aktion ausgefhrt wird. ber den Windows-eigenen "PIF-Editor" (ein Programm zum Definieren von Start- und Ausfhrungsmodi eines Programms) lt sich jedoch eine Schnell-Tastenkombination zuweisen (z.B. ALT+Z), um das Fenster immer wieder schnell in den Bildvordergrund zu holen. Eine andere Mglichkeit ist die Anordnung von Programmmanager- und Zoom-Fenster neben- oder untereinander, um beide immer sichtbar zu haben.
) Zumeist beinhalten diese Maustreiber auch die gleichen  Funktionen fr DOS-Programme. Gedacht sind die Programme zum besseren arbeiten auf Notebook-Monitoren.
) Auch Shareware-Programme drfen weitergegeben werden, jedoch erwartet der Programmierer fr seine Arbeit, ggf. leistet er auch einen up-date-Service, ein kleines Honorar.
) Bei dieser Farbpalette wird mit gelb/schwarzem Kontrast gearbeitet. Derartige Farbeinstellungen sind auch unter vielen DOS-Programmen mglich.
) Einige Beispielicons und der "Iconmaster" sind bei Einsendung einer weiteren Diskette beim Verfasser erhltlich.
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